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4. Petersberger Symposium

Zentrales Nervensystem

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bei unserem 4. Petersberger Symposium wollen wir uns, nach der Mamma und dem Herzen in den letzten beiden Jahren, in 2009 einem ebenso wichtigem Organ – dem ZNS widmen.

In diesem Umfeld gibt es eine ganze Reihe von interessanten Themen:
Die Demenz wird in der Zukunft eine sowohl medizinische als medizinokönomische zunehmend wichtige Rolle spielen, so dass uns eine Übersicht zu diesem Thema sehr wichtig war. U.a. wird Bonn Demenz-Zentrum mit 20 neuen ProfessorenStellen und ca. 400 weiteren Stellen. Morbus Alzheimer, die häufigste Ursache der Demenz, kann neuerdings mit neuen bildgebenden Verfahren, der sogenannten Amyloid-PlaqueBildgebung dargestellt werden.

Bei der MS sind in den letzten Jahren ernorme Fortschritte gemacht worden, wichtige Aspekte sind eine möglichst frühe immunmodulatorische Therapie, eine mögliche Anwendung von Stammzellen und das Auffinden von vorhersagenden (Biomarkern) und die Bedeutung des Kernspintomographie zur frühen Diagnosestellung und Therapieentscheidung.

Auch beim M. Parkinson gibt es neue Ansätze, so z.B. die tiefe Hirnstimulation zur Behandlung des fortgeschrittenen Stadiums der Erkrankung. Ergebnisse dieser weltweit einmaligen Studie wurden im “New England Journal of Medicine” veröffentlicht. Der Schlaganfall ist und bleibt ein wichtiges Thema. Tausende Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall aufgrund einer Carotisstenose. Diese Patienten haben ein hohes Risiko eines erneuten Schlaganfalls, wenn die Engstelle nicht rechtzeitig behoben wird. Üblich sind dazu zwei Verfahren: Die Operation und der interventionell eingebrachte Stent, aber welche Methode ist wann vorzuziehen? In der SPACE Studie zeigte sich aber auch, dass die Auswahl des Zentrums wesentlich über den Behandlungserfolg entscheidet. Die Methoden in der interventionellen Neuroradiologie entwickeln sich stetig weiter und damit ändert sich auch das Anwendungsspektrum.

Die wichtigen diagnostischen Verfahren in der Radiologie und Nuklearmedizin, die bei diesen Erkrankungen eine Rolle spielen und insbesondere die Verfahren, die wir in der täglichen Praxis einsetzen, werden anschließend vorgestellt.

Einzelne Themen wie der Normaldruckhydrocephalus oder Schilddrüse-und-Hirn sollen das Spektrum abrunden.

Ganz wichtig sind wie immer Kontakte und Diskussionen.

Deshalb freuen wir uns auf Ihr Kommen.

Für die Veranstalter:

Dirk Pauleit

14. Februar 2009

Steigenberger Grandhotel Petersberg

Die diesjährigen Themenschwerpunkte entnehmen Sie bitte der Einladung

Stand 01.07.2022

Anders als in den vorangegangenen beiden Jahren sind die Fallzahlen in diesem Sommer leider nicht rückläufig.

Insbesondere bei älteren Menschen und bei Kindern und Jugendlichen sind aktuell deutliche Anstiege der Fallzahlen zu verzeichnen. Die Rate an akuten Atemwegserkrankungen (auch ausgelöst durch andere Schnupfenviren und Grippeviren) liegt zur Zeit höher als in den vorherigen und vorpandemischen Jahren.

Weiterhin dominiert bei SARS-CoV-2 in Deutschland die Omikron-Variante, wobei die nochmals leichter übertragbaren Sublinien BA.4 und vor allem BA.5 vorherrschen.

Die Impfung hat aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung vor einem schweren Verlauf auch bei Erkrankungen durch die Omikron-Variante nicht an Bedeutung verloren.

Bisher nicht Geimpfte, insbesondere Angehöriger der Risikogruppen, sollten daher zeitnah das Impfangebot gegen COVID-19 sowie bereits Immunisierte einen Termin zur Boosterung gemäß den Empfehlungen der STIKO wahrnehmen.

Für den Besuch in Arztpraxen gelten auch nach den neuen Coronaschutzverordnungen in NRW und RLP die bekannten Vorsichtsmaßnahmen mit unter anderem „verschärfter Maskenpflicht“ unverändert.

Wir bitten Sie daher folgende Punkte zu beachten, wenn Sie einen Untersuchungstermin in unseren Praxen wahrnehmen:

  • Abstand halten
  • Hygieneregeln beachten (Husten- und Niesetikette)
  • Händedesinfektion am Eingang
  • Medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen (OP-Maske/FFP2-Maske)

Bitte kommen Sie mit Begleitperson nur, wenn deren Anwesenheit im Rahmen einer Betreuung unbedingt notwendig ist. Sollten Sie Erkältungssymptome aufweisen und einen Untersuchungstermin haben, setzen Sie sich bitte vorher mit uns in Verbindung (gerne auch per EMail oder Messengerdienst). 

Gleiches gilt, wenn Sie in den letzten Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten. Im Zweifel versorgen wir Sie mit einem zeitnahen Ersatztermin.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!